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„Gut so. Und nun entfern‘ Dich von dem Tisch!“ Der Fremde hatte seine doppelläufige Schrotflinte noch immer auf sie gerichtet. Sie machte einige hastige Schritte rückwärts, bis sie mit dem Rücken an die Wand gepresst war. Das spärliche Licht, das durch die bretterverschlagenen Fenster sickerte tauchte alles in einen graubraunen Schimmer, der Staub waberte langsam durch die Lichtstrahlen. Er hatte sie überrascht, als sie sich in der verlassenen Hütte nach Konserven und anderen Dingen umschaute, die ihr Überleben sichern würden. „Ich werde Dir nichts tun.“ versicherte er ihr, hielt dabei seine Waffe aber weiterhin auf sie gerichtet. Langsam näherte er sich dem Tisch und den Papieren, die darauf verteilt lagen. „Irgendwas interessantes dabei?“ Sie antwortete nicht, sondern starrte nur an die ihr gegenüberliegenden Wand. „Mach’s Maul auf, Süße! Ich frage dich nochmal: Ist etwas interessantes zwischen den Papieren?“ Nichts. „Ich hab nicht ewig Zeit!“ Die beiden Läufe richteten sich noch höher, wobei sie kurz aufblitzten, als sie einen Lichtstrahl kreuzten. Sie schaute nun direkt in die Öffnungen, in denen sich ihr Tod befinden könnte. „Ich.. ich weiß es nicht, ich konnte sie selber noch nicht genauer unter die Lupe nehmen.“

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